By Paul Davies

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Wenn wir also Newtons Auflösung des Paradoxons von dem in sich zusammenstürzenden Universum akzeptieren, sehen wir uns erneut einem unendlichen Universum und damit dem Problem des Olbersschen Paradoxons gegenüber. Es sieht so aus, als müßten wir uns dem einen oder anderen stellen. Da man aber hinterher immer klüger ist, finden wir auch einen Weg aus diesem Dilemma. Nicht die Annahme, das Universum sei räumlich unendlich, ist falsch, sondern die Annahme, es sei zeitlich unendlich. Zum Paradox des leuchtenden Nachthimmels kam es.

Die dabei freiwerdende ungeheure Energie heizt die äußeren Schichten des Sterns so stark auf, daß für eine kurze Weile weitere Kernverschmelzungsreaktionen möglich sind - solche, die Energie verbrauchen statt freizusetzen. In einem solchen auf Hochtouren laufenden stellaren Schmelzofen, der mit dem unausweichlichen Ende des Gestirns einhergeht, werden Elemente geschmiedet, die schwerer sind als Eisen - beispielsweise Gold, Blei und Uran. Sie werden zusammen mit den in den frühen Stadien der Kernsynthese entstandenen leichteren Elementen wie Kohlenstoff und Sauerstoff in den Weltraum entlassen, wo sie sich mit den Resten zahlloser weiterer Supernovae vermischen.

Zu der gleichen Schlußfolgerung gelangt man aufgrund von Überlegungen, die sich auf die Thermodynamik stützen. Die Zeit, welche die Sterne benötigen, um den Raum mit Wärmestrahlung anzufüllen und eine gemeinsame Temperatur zu erreichen, ist ungeheuer lang, weil es im Universum so viel leeren Raum gibt. Die seit Anfang des Universums verstrichene Zeit hat einfach noch nicht ausgereicht, ein thermodynamisches Gleichgewicht eintreten zu lassen. All das weist auf ein Universum mit begrenzter Lebensdauer hin.

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